Keramik, Entwässerung und Gefälle aus einem System.
Industrieböden für Lebensmittelbetriebe müssen Säurebelastung, Reinigungsdruck und Auditanforderungen dauerhaft bestehen.
Lebensmittelproduktion
Reinigbarkeit, Hygiene, Säureschutz
Molkerei & Brauerei
Milchsäure, Feuchtigkeit, Gefälle
Chemie & Pharma
Chemikalienbeständigkeit, WHG
Sanierung im Betrieb
Bauabschnitte, kurze Sperrzeiten
Vertrauen durch reale Umsetzung
Referenzkunden (Auszug)
Südzucker AGReferenzprojekt
Molkerei Gropper GmbH & Co. KGReferenzprojekt
Peterstaler Mineralquellen GmbHReferenzprojekt
Concept Color GmbHReferenzprojekt
Dahlhoff Feinkost GmbHReferenzprojekt
MeggleReferenzprojekt
Biovegan GmbHReferenzprojekt
Biovegan GmbHLebensmittel
MeggleMolkerei
Kyritzer FruchtsäfteGetränke
Planung und Ausführung aus einer Hand
Von der Analyse vor Ort bis zur Abnahme bleibt alles in einer Hand: Keramik, Säureschutz, Abdichtung, Entwässerung und Sanierung werden als ein abgestimmtes Bodensystem geplant und ausgeführt – ohne Schnittstellenverlust zwischen Planung und Gewerk.
Neben Neubau und Sanierung gehört auch die technische Instandsetzung von Schadstellen, Fugen, Anschlüssen und Teilbereichen im laufenden Betrieb zum Tagesgeschäft.
Analyse vor Ort
Untergrund, Chemie und Betrieb werden technisch aufgenommen.
System, nicht Produkt
Belag, Fuge, Abdichtung und Entwässerung werden als Einheit geplant.
Sanierung planbar
Bauabschnitte und Stillstandsfenster werden von Anfang an eingeplant.
Technische Schwachstellen
Warum Industrieböden in der Produktion wirklich versagen
Nicht das Material ist das Problem, sondern die Lücke zwischen Belastungsprofil und technischer Planung.
Analyse 01
Thermoschock-Schäden
Differenzialausdehnung zwischen Beton und Belag bei Heißwasserreinigung (CIP). Starre Standardbeläge reißen ab oder bilden Blasen.
Folge: Unterläufigkeit, Zerstörung des Haftverbunds und massive Sanierungskosten nach kurzer Laufzeit.
Analyse 02
Chemische Korrosion der Fuge
Milchsäure, Fruchtsäuren oder aggressive Reinigungsmittel zersetzen zementöse Fugen. Feuchtigkeit dringt bis zur Abdichtungsebene vor.
Folge: Mikrobielle Belastung in Hohlstellen (Keimnester), Audit-Mängel und Risiko für die Produktsicherheit.
Analyse 03
Mangelhafte Entwässerung
Unzureichendes Gefälle (< 1,5%) führt zu stehendem Wasser. Edelstahlrinnen ohne Flansch-System bilden undichte Übergänge.
Folge: Rutschunfälle, stehende Chemie-Konzentrationen und schnelleres Versagen der umliegenden Fugen.
Analyse 04
Ungeplante Stillstandszeiten
Bodenschäden werden oft erst bei Audits oder Totalausfall adressiert. Not-Reparaturen ohne Bauabschnitt-Planung stoppen die Produktion.
Folge: Lieferverzug, Pönalen und enorme wirtschaftliche Einbußen durch Produktionsausfall.
Jedes Bild zeigt eine reale Industrieboden-Fläche aus dem HSB-Arbeitsumfeld. Relevant sind hier nicht Effekte, sondern Verfliesung, Entwässerung, Anschlussdetails und Reinigbarkeit.
Keramischer Industrieboden
Hygienische Verfliesung für Lebensmittel- und Produktionsbereiche
Sechskant-Keramik mit Gefälle und integrierten Rinnenläufen, verlegt in einer neuen Produktionshalle. Ausgelegt für die Hygieneanforderungen von Lebensmittelbetrieben.
Entwässerung & Anschluss
Entwässerung ist Teil des Bodensystems
Gefälle, Rinnenkante, Fliesenbild und Anschlussdetails entscheiden darüber, ob Flächen dauerhaft reinigbar bleiben und Audits standhalten.
Beschichtung & Sanierung
Oberflächen nach Belastungsprofil, nicht nach Standard
Bei Beschichtung und Sanierung zählt nicht nur das Material. Auch Sperrzeit, Untergrundzustand, Rutschhemmung und Wiederinbetriebnahme müssen von Anfang an geplant werden.
Säureschutz & Chemie
Chemische und mechanische Beständigkeit unter Produktionslast
Das Bodensystem muss nicht nur Säuren, Laugen und Reinigungsmedien dauerhaft widerstehen, sondern auch hohe Punktlasten, stehende Maschinenlasten und dynamische Beanspruchung im laufenden Betrieb sicher aufnehmen.
Pharma & Hygiene
Maximale Reinigbarkeit für sensible Zonen
Porenfreie Oberflächen und präzise Gefälleplanung verhindern stehendes Wasser und Keimbildung in pharmazeutischen Reinräumen.
Referenzen mit belastbaren Systembeschreibungen, konkret nach Herausforderung, System und Ergebnis. Die Deutschlandkarte zeigt Bundesländer, Referenzprojekte und ergänzende Kundenstandorte auf einen Blick.
Namentliche Referenzen
7
Bundesländer
16 sichtbar
Reichweite
DE & Europa
Deutschlandkarte
Referenzen und Kundenstandorte – Deutschland und europaweit
Zeitz, Sachsen-Anhalt
Bissingen, Bayern
Bad Peterstal-Griesbach, Baden-Württemberg
Legden, Nordrhein-Westfalen
Haltern am See, Nordrhein-Westfalen
Gebesee, Thüringen
Bonefeld, Rheinland-Pfalz
Hessen
Echte Deutschlandkarte mit allen 16 Bundesländern. Referenzprojekte sind rot markiert, weitere Kundenstandorte dezent ergänzt.
Jede Referenz beantwortet drei Fragen: Wo lag die Belastung, wie wurde das System geplant, und was wurde dadurch betriebsseitig besser?
Sanierung und Detailausbildung
Südzucker AG
Zeitz, Sachsen-Anhalt2026
Anforderung
Chemische Belastung, Reinigung und mechanische Beanspruchung in produktionsnahen Bereichen.
Lösung & Ergebnis
Säureschutzsystem mit belastbaren Fugen- und Detailanschlüssen sowie WHG-konforme Abdichtung. Robustere Nutzfläche mit klarer Wartungs- und Sanierungslogik.
Industrieboden-SäureschutzWHG-Abdichtung im IndustriebodenDehnungsfugen und Rammschutz
Sanierung im laufenden Betrieb
Molkerei Gropper GmbH & Co. KG
Bissingen, Bayern2025
Anforderung
Typische Belastung in der Milchverarbeitung: Milchsäure, Feuchte und Rinnenanschlüsse als häufige Ursache für Fugenschäden.
Lösung & Ergebnis
Keramisches System mit neu geplanter Entwässerung und stabilen Anschlussdetails – Schwerpunkt der Sanierung am Standort. Verbesserte Reinigbarkeit und planbarere Produktionsfenster für den Standort.
Keramische IndustriebödenEntwässerung im Industrieboden
Neubau Produktionsfläche
Peterstaler Mineralquellen GmbH
Bad Peterstal-Griesbach, Baden-Württemberg2024
Anforderung
Typische Anforderung im Abfüllbereich: hohe Nassbelastung, Reinigungschemie und Fahrverkehr.
Lösung & Ergebnis
Keramischer Industrieboden mit Gefälle- und Rinnenplanung für die neue Produktionsfläche. Dauerhafte, reinigungsfähige Fläche für den Abfüllbetrieb.
Keramische IndustriebödenEntwässerung im Industrieboden
Jede Entscheidung beginnt mit der Analyse des Ist-Zustands. Nicht mit dem Katalog.
STEP01
Analyse vor Ort
Untergrund, Schadensbild, Säure- und Reinigungschemie, Nassbelastung, Gefälle, Rinnenführung und Produktionsablauf werden direkt in der Halle aufgenommen. Ohne dieses Belastungsprofil keine Systemempfehlung.
STEP02
Systementscheidung
Keramik, PU-Beton, Epoxidharz, WHG-Abdichtung und Entwässerung werden nach Säure-, Hygiene- und Lastprofil bewertet – Sechskant-Industriekeramik dort, wo Reinigbarkeit und Chemiebeständigkeit dauerhaft zählen.
STEP03
Sanierungsfenster planen
Bauabschnitte, Sperrzeiten, Aushärtung von keramischer Verlegung und Verfugung sowie die Wiederinbetriebnahme werden mit der Produktions- und Reinigungsplanung abgestimmt – inklusive Wochenend- und Schichtmontage.
STEP04
Dokumentation und Abnahme
Gefälle, Rinnenanschlüsse, Fugen und Detailpunkte werden dokumentiert: als Grundlage für Hygiene- und WHG-Nachweise, Wartung und spätere Sanierungsplanung.
HSB nutzt anerkannte Herstellersysteme als technische Basis. Wir kommunizieren keine exklusiven Partnerschafts-Claims, sondern die belastbare Anwendung von Industriestandards.
Argelith
Hersteller- und Informationsquelle für keramische Industrieböden
Feinsteinzeug als robuste Systembasis für hochbelastete Produktionsflächen
Relevante Auswahlkriterien: Dichte, Reinigbarkeit, Rutschhemmung, Chemikalien- und Temperaturbeständigkeit
Produktinformationen werden auf HSB-Seiten als Herstellerhinweise eingeordnet, nicht als unbelegte HSB-Zertifizierung
Spezialisierter Fachbetrieb mit eigenem, eingespieltem Team
HSB ist ein spezialisierter Fachbetrieb für Industrieböden, Säureschutz und keramische Bodensysteme in produktionskritischen Bereichen. Ausgeführt wird mit eigenem, festangestelltem Personal aus dem gleichen Betrieb – nicht über wechselnde Subunternehmer. Das Team ist eingespielt, branchenspezialisiert, mehrsprachig und in der Ausführung aufeinander abgestimmt.
Mehrere Mitarbeitende bringen jahrzehntelange Erfahrung mit, einzelne Fachkräfte rund 30 Jahre Berufserfahrung in diesem speziellen Gewerk. Die Verlegung von Sechskant-Industriefliesen und vergleichbaren keramischen Systemen ist seit mehr als 40 Jahren bewährt; HSB ist in diesem spezialisierten Umfeld von Anfang an dabei und bringt die entsprechende Praxis in Sanierung, Reparatur, Neubau und Detailausbildung mit.
Eigenes Fachpersonal
Festangestelltes, eingespieltes Team – keine wechselnden Subunternehmer in der laufenden Ausführung.
Jahrzehnte Erfahrung
Mitarbeiter mit bis zu rund 30 Jahren Berufserfahrung; Sechskantfliesen-Technik seit über 40 Jahren bewährt.
Mehrsprachig & spezialisiert
National einsetzbar, branchenspezialisiert und in der Baustellenpraxis aufeinander abgestimmt.
Qualifiziert & abgesichert
Angeschlossen an SOKA-BAU, mit Erste-Hilfe-Schulung und VCA/SCC-bezogenen Sicherheitsstandards.
Kostenlose Ersteinschätzung anfordern
HSB bewertet Belastungsprofil, Untergrund und Sanierungsoptionen vor Ort: kostenlos und ohne Kaufverpflichtung. Drei Angaben genügen für eine erste Einschätzung:
Branche und Nutzung
Welche Belastungen sind relevant?
Fläche und Situation
Neubau, Sanierung oder Reparatur?
Zeitfenster
Wann ist der Eingriff möglich?
Häufige Fragen
Was Entscheider vor der Anfrage wissen wollen
Keine Angebote ohne Grundlage, keine Systemempfehlung ohne Analyse. Das sind die meistgestellten Fragen dazu.
Die Ersteinschätzung vor Ort ist kostenlos und unverbindlich. HSB nimmt Belastungsprofil, Untergrund und Betriebsablauf auf und bewertet, welche nächste Maßnahme technisch und organisatorisch sinnvoll ist: ohne Kaufverpflichtung.
Kann eine Sanierung im laufenden Betrieb erfolgen?
Teilweise ja. Wenn Bauabschnitte, Materialwahl und Betriebslogistik früh geplant werden, lassen sich Sperrzeiten minimieren. Ob eine vollständig unterbrechungsfreie Sanierung möglich ist, hängt vom Schadensbild und der Nutzung ab. Das wird vor Ort bewertet.
Reparatur oder Komplettsanierung: was ist sinnvoll?
Bei punktuellen Schäden an einem ansonsten intakten Boden ist die fachgerechte Reparatur deutlich günstiger und schneller als eine Vollsanierung. Erst wenn der Aufbau flächig versagt, wird eine Sanierung wirtschaftlicher. HSB bewertet das vor Ort am konkreten Schadensbild.
Keramik oder PU-Beton: was ist besser für meinen Betrieb?
Weder noch als Standardantwort. Keramische Systeme sind stark bei langfristiger mechanischer und chemischer Dauerbelastung. PU-Beton eignet sich besser für fugenarme Anforderungen und kurze Sanierungsfenster. Die Entscheidung folgt dem Belastungsprofil, nicht dem Preis.
Wie lange hält ein fachgerecht ausgeführtes Bodensystem?
Das hängt von System, Belastung und Pflege ab. Keramische Systeme sind auf langfristige mechanische und chemische Dauerbelastung ausgelegt, PU-Beton und Beschichtungen auf fugenarme, schnell sanierbare Flächen. Entscheidend für die Lebensdauer sind Untergrund, Detailanschlüsse und die richtige Systemwahl – nicht der Anschaffungspreis.
Was ist bei wassergefährdenden Stoffen (WHG) zu beachten?
Flächen, auf denen wassergefährdende Stoffe gelagert oder umgeschlagen werden, brauchen eine flüssigkeitsdichte, chemisch beständige Abdichtung nach WHG. HSB plant Säureschutz und Abdichtung als geprüftes Gesamtsystem – inklusive Auffangwannen und Detailanschlüssen.
Wie lassen sich Rutschhemmung und Reinigbarkeit vereinbaren?
Das ist ein Zielkonflikt: hohe Rutschhemmung erhöht die Oberflächenrauheit, was die Reinigung erschwert. HSB wählt die Rutschhemmung passend zum realen Nass-, Fett- und Reinigungsprofil des Bereichs, sodass Arbeitssicherheit und Hygiene zusammenpassen.
Welche Böden sind auditrelevant in Lebensmittelbetrieben?
Böden in Lebensmittelbereichen müssen reinigbar, fugenarm und chemikalienbeständig sein. Auditrelevant sind vor allem dichte Fugen, stehendes Wasser, Rutschhemmung und die Nachvollziehbarkeit des Aufbaus. HSB dokumentiert Ausführung und Materialien für genau diesen Zweck.
Wie verhält sich HSB gegenüber Herstellern wie Argelith oder Zahna?
HSB nutzt technische Informationen von Herstellern wie Argelith und Zahna als Planungsgrundlage, ohne unbelegte Partnerschaftsclaims oder Zertifizierungsbehauptungen. Die Systemempfehlung folgt dem Belastungsprofil des Betriebs, nicht der Herstellerlogik.
Was muss ich für eine erste Anfrage bereithalten?
Drei Angaben genügen: Branche und Nutzung des Bereichs, Fläche und aktueller Zustand (Neubau oder Sanierung) und ein ungefähres Zeitfenster für den Eingriff. Den Rest klärt HSB im Gespräch oder bei der Besichtigung vor Ort.
Werksbegehung oder technische Bodenanalyse anfragen
Hygiene- und Sicherheitscheck für Ihren Produktionsboden. HSB nimmt Belastungsprofil, Untergrund und Betriebsablauf vor Ort auf und bewertet, welcher Schritt technisch Sinn ergibt — ohne Kaufverpflichtung.
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